Sonntag, 8. November 2015

"Night School : Du darfst keinem trauen" - C.J. Daugherty

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Du darfst keinem trauen | Night School #1 | 464 Seiten | Oetinger | ISBN 978-3-8415-0321-3 | OT: Night School (GB) 

Wenn nichts ist, wie es scheint. Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert und wird von ihren Eltern auf das Internat Cimmeria geschickt, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen umworben. Gleichzeitig häufen sich eigenartige Vorfälle auf Cimmeria, und als ein Mord geschieht, gerät Allie unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Wem kann sie jetzt noch trauen?


Allie - Zwischen Night School & Teen Romance

Im Jahr 2012, als "Night School" in Deutschland erschien, rankte sich um den Roman ein kleiner Hype. Jugendbuchthriller sind ja bereits seit mehreren Jahren gern genommenes Lesefutter für Jugendliche und auch Erwachsene, doch was "Night School" so attraktiv machte, zumindest für mich, waren die angedeuteten paranormalen Elemente. Eigenartige Vorfälle auf einem rätselhaften Internat namens Cimmeria? "Du darfst keinem trauen", der erste Band der mittlerweile fünfteiligen Reihe um Allie Sheridan, winkte mir in der Bahnhofsbuchhandlung mit einem wunderschön mysteriösen Cover und erschien mir zu diesem Zeitpunkt wie der ideale Jugendthriller. Nachdem ich den Roman jetzt bereits zweimal gelesen habe, muss ich aber leider sagen, dass er es nicht ganz zum neuen Lieblingsroman geschafft hat und dafür gibt es mehrere Gründe, die ich euch natürlich in gewohnter Manier nicht vorenthalten werde. Einer dieser Gründe ist die junge Protagonistin selbst, Allie Sheridan. Mir persönlich war Allie einfach eine Spur zu gewollt rebellisch.

Allies Bruder ist spurlos verschwunden und für Allie bricht deshalb eine Welt zusammen. Ein spannender Konflikt, der mir aber ein wenig zu dick aufgetragen war. Allie "trauert" um ihren Bruder, indem sie allerlei Missetaten mit ihren Londoner Freunden begeht, auf Polizeiwachen landet und generell das typische, und leider durch und durch klischeehafte Punk Girl gibt, das sich die Haare rot färbt, dunkle Kleidung trägt, schroff und unnahbar ist und generell nur für Ärger sorgt. An sich ist das natürlich ein interessanter Archetypus in der Jugendliteratur, weil diese Art Mädchenfigur kaum zur Protagonistin auserwählt wird, sondern meist zur besten Freundin und Nebenfigur, aber Allie wirkte in ihrem Verhalten auf mich viel zu gewollt und konstruiert. Dazu kommt, dass sie ihr gesamtes Verhalten nach ein paar Tagen im Internat Cimmeria ändert, freundlicher wird und anfängt, sich anders zu kleiden. Das fand ich dann leider vollkommen unrealistisch. Versteht mich nicht falsch, die "neue" Allie auf Cimmeria war eine rundere, interessantere Figur, über die ich gern gelesen habe, weshalb ihr Wandel für mich durchaus etwas Positives war. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass er nicht von heute auf morgen gekommen, sondern realistisch erzählte Figurenentwicklung gewesen wäre. Dazu kommt, dass ich es ein wenig problematisch finde, dass Allies tiefsitzenden psychologischen Probleme, die anscheinend hinter ihrem Verhalten stecken, durch den Wechsel an die neue Schule mit einem Fingerschnippen gelöst werden. So funktioniert das nicht und wenn eine Autorin nicht bereit ist, sich eindringlich mit solchen psychischen Problematiken auseinanderzusetzen und sie realistisch darzustellen, dann haben sie in einem Roman meiner Meinung nach von vorn herein nichts zu suchen. 

Der andere Aspekt, der mir leider wirklich nicht gefallen hat, war das Liebesdreieck zwischen Allie, dem unnahbaren Carter West und dem französischen Schüler Sylvain. Ich bin Liebesdreiecken nicht von vorn herein abgeneigt, aber wenn beide potentiellen romantischen Partner absolute Idioten sind, dann möchte ich die Protagonistin doch am liebsten bei den Schultern nehmen und sie fragen, ob sie nicht sieht, dass es an der Schule noch mehrere Dutzend andere Jungen gibt und sie sich nicht für eine dieser beiden Pfeifen entscheiden muss. Carter West ist der typische Jugendbuchheld, wobei man "Held" sicherlich in Anführungszeichen setzen muss. Carter ist der stille Rebell mit hübschem Gesicht, der sich generell für besser und schlauer hält als die gesamte restliche Schülerschaft von Cimmeria und der Allie von Beginn an behandelt, als sei sie ein nerviges Kind, das ihm über das Schulgelände folgt, keine Mitschülerin, die versucht sich mit ihm anzufreunden. Die andere Option, Sylvain aus Paris - naja. Sylvain ist der Klischeefranzose, romantisch, reich, schön, eingebildet, und interessiert sich für Allie. Ein bisschen zu sehr. 

Sylvain passt Allie relativ zu Beginn ihrer Beziehung ab und bedrängt sie bei ihrem ersten Treffen sexuell. Sie ist betrunken und er versucht, sie zu vergewaltigen. Hätte Allie ihn der Schulleitung gemeldet und ihn gemieden, wäre das nicht so ein großes Problem gewesen, doch Allie tut das nicht. Sie ist weiterhin an ihm interessiert. Sie findet schon irgendwie ein bisschen falsch, was er gemacht hat, aber dann doch nicht so sehr, dass sie ihn als potentiellen romantischen Partner ausschließen würde. Allie läuft weiterhin einem Jungen hinterher, der sie in einer dunklen Ecke bedrängt und sexuell belästigt hat. Und das ist nicht in Ordnung. So trivialisiert man sexuellen Missbrauch, so entsteht das Bild, dass das, was Sylvain getan hat, eigentlich gar nicht so schlimm war und Allie ihm vergeben sollte. Und das ist falsch.Dass Sylvain bei mir nach dieser Aktion dann unten durch war, dürfte nicht das größte aller Wunder sein, dass er trotzdem ein Love Interest für Allie blieb, fand ich allerdings einfach nur unmöglich und verschwendete Lesezeit. An sich nahm die Liebesgeschichte für meinen Geschmack viel zu viel Platz ein, nicht, weil ich Liebesgeschichten nicht mag, sondern weil ich beide Kandidaten als abstoßend und unattraktiv empfand und nicht darüber lesen wollte, wie Allie für sie schwärmt. Es scheint Jugendbuchautoren und -autorinnen generell schwer zu fallen, nette, vielschichtige Love Interests zu schreiben, aber Sylvain und Carter sind beide einfach Klischees, neu aufgewärmt und trotz ihres teils sehr schlimmen Verhaltens als absolut unwiderstehlich präsentiert. Schade. 

Night School - Zwischen Grusel & Thriller 

Die Handlung des Romans hat mir dafür bis auf das letzte Viertel wirklich gut gefallen. C.J. Daugherty versteht sich darauf, Geheimnisse packend aufzubauen und immer dann genau richtig viele Informationen zu geben, wenn es die Spannung nur noch weiter fördert und zum Zerreißen unerträglich macht - auf die gute Weise! Allie wird nach ihren Eskapaden auf das Eliteinternat Cimmeria geschickt, wo sie auffällt, wie ein bunter Hund. Sie ist die einzige, die keine wichtigen Eltern hat, nicht aus einer Familie mit Einfluss und viel Geld kommt, nicht so auffallend schlau ist, dass sie ein Stipendium erhalten hat. Natürlich wundert sich Allie darüber, was sie an diese Schule führt und der Leser tut es auch, bis sich die Verbindung zwischen Cimmeria und Allies Familie immer weiter und weiter auftut, vermengt mit einer ganzen Reihe anderer spannender Geheimnisse, die einen beinahe zwingen weiterzulesen, bis die letzten Seiten verschlungen sind. Alles in allem erinnert "Du darfst keinem trauen" im Aufbau viel eher an einen Schauerroman, als einen typischen Thriller. Allies neue Freundinnen berichten ihr von merkwürdigen Ereignissen, hören im alten Gemäuer unheimliche Geräusche, im Wald geht etwas Unheimliches vor sich - und dann wird ein Mädchen ermordet. 

Leider muss ich sagen, dass mich das Ende ein wenig enttäuscht hat. Ich werde natürlich nicht verraten, was genau die Auflösung hinter allem ist, aber es fühlte sich für mich so an, als würde C.J. Daugherty aufbauen und aufbauen und aufbauen, die Spannung immer weiter und weiter anfeuern und man wartet auf den großen Knall, die Explosion, das Inferno, aber stattdessen entzündet sie bloß ein Streichholz, das sich ebenso leicht löschen lässt. Das Finale hat diesen Titel meiner Meinung nach nicht verdient und am Ende wirkte "Du darfst keinem trauen" deshalb trotz all der Spannung wie ein sehr langer Prolog. Noch habe ich die anderen vier Bände nicht gelesen, aber wenn ich nach "Du darfst keinem trauen" beurteilen müsste, wachsen bei mir Befürchtungen, dass es sich um eine auf fünf Bände ausgewalzte Trilogie handeln könnte, denn schaut man sich den Aufbau von "Du darfst keinem trauen" genau an, bemerkt man, dass kaum ein Geheimnis aufgelöst wird und trotz der Nerven aufreibenden Spannung bleibt am Ende ein schaler Geschmack zurück, denn man stößt zwar auf sehr viele, gut durchdachte, wunderbar in die Handlung integrierte Rätsel und Geheimnisse, doch was fehlt sind die Auflösungen, die "Du darfst keinem trauen" zu einem runden, in sich befriedigendem ersten Band machen. Der Spannungsbogen steigt immer weiter an, doch es fehlen die Kurven und ganz besonders der vernünftige Abschluss.

Deshalb bin ich auch sehr unentschlossen, was ich vom Konzept "Night School" halten soll. Die "Night School", titelgebend, spielt keine so große Rolle, wie man meinen sollte. Allie erfährt, dass es die "Night School" gibt: Außerwählte Schüler, die bei Nacht irgendetwas lernen, von dem die anderen Schüler nichts wissen dürfen. Wer zur Night School gehört, darf niemandem verraten, was dort passiert. Was in der Night School passiert, bleibt in der Night School. Eine spannende Idee, die mich in Band I jedoch nicht vollends packen konnte, weil mir auch nach dem Ende des Romans einfach viel zu unklar blieb, was es mit der Night School auf sich hat, wieso es sie gibt, wieso das alles überhaupt passiert. Alles bleibt so frustrierend vage, dass ich nach dem Lesen von "Du darfst keinem trauen" das Gefühl hatte, ich habe gar nichts über die eigentliche Geschichte erfahren. Natürlich kann man sagen, dass Fragen offen bleiben müssen, da es einen zweiten Band gibt und das stimmt auch. Allerdings bleiben hier so viele Fragen offen, dass ich auf Band Zwei kaum Lust verspürt habe - es fehlen einfach die Antworten, über die ich mehr wissen möchte, die mich zum nächsten Buch greifen lassen würden. Vage ist überhaupt das Stichwort. Die Figuren, allen voran Carter, haben die unmögliche Angewohnheit Allie ständig vor "etwas Gefährlichem" zu warnen, ohne ihr zu sagen, was genau sie meinen. 

Das ist überhaupt eines der nervigsten Klischees, die einem in Jugendbüchern begegnen: Alle warnen die Heldin vage vor der großen Gefahr, ohne ihr zu verraten, worum es geht, und wundern sich dann, wenn sie nicht darauf hört und trotzdem in die Falle läuft. In "Du darfst keinem trauen" passiert das im großen Stil. Alle wissen anscheinend, worüber sie reden, sie verraten es Allie bloß nicht und werden dann böse, wenn die ahnungslose Allie nicht einfach ihr Wort für bare Münze nimmt und trotzdem nachforscht. Ist es denn so schwer, der Heldin zu verraten, was genau denn jetzt so gefährlich ist, wenn man verhindern will, dass sie einen Fehler macht, anstatt ihr einfach zu sagen: "Oh, Allie, forsch am besten nicht nach, es ist gefährlich, ich kann dir nicht sagen warum, aber tu es einfach nicht, okay?" Ich werde wohl nie verstehen, wieso Jugendbuchautoren das immer wieder machen. Nicht nur finde ich es unglaublich fahrlässig und auch nicht nachvollziehbar, Figuren, die der Heldin absichtlich wichtige Informationen vorenthalten ohne einen sehr guten Grund dafür zu haben, sind einfach billig aufgebaute Spannung und das hat C.J. Daugherty überhaupt nicht nötig, wie sie an anderer Stelle mehrmals eindeutig bewiesen hat.

Cimmeria - Zwischen Tag & Nacht 

Trotz allem hätte ich dem Roman wohl vier Punkte gegeben, da ich trotz der Ärgernisse doch viel Spaß beim Lesen hatte. Der Mordfall ist sehr gut aufgebaut und geschildert und besonders gefallen hat mir auch, wie Allie sich mit den anderen Mädchen auf Cimmeria anfreundet. Die Spannung war durchgängig und zum Zerreißen hoch und Allie hat mir nach ihrem plötzlichen Wandel bis auf ein paar kleine Ausrutscher sehr gut gefallen. Die Atmosphäre auf der düsteren Eliteschule, in der etwas Merkwürdiges vor sich geht, gefällt mir auch wirklich gut und für die Spannung und diese Atmosphäre werde ich auch unbedingt die weiteren Bände lesen, von denen sich bereits einige über die letzten Jahre in meinem Bücherregal angesammelt haben. Was ich aber unglaublich enttäuschend fand war, wie oben schon angedeutet, das letzte Viertel des Romans. Es dürfte kein Spoiler sein, wenn ich euch verrate, dass es absolut keine übernatürlichen Elemente in "Night School" gibt. Und das wäre an sich auch nicht schlimm, wenn C.J. Daugherty nicht allen Regeln des Genres der Paranormal Romance folgen würde. Immer wieder deutet sie an, dass etwas wirklich Gefährliches, Gruseliges in den Wäldern um Cimmeria lauert, dass die Night School irgendetwas ganz Merkwürdiges beinhaltet, aber am Ende? Pustekuchen.

Wenn es gut gemacht ist, finde ich Geschichten, die übernatürliche Elemente andeuten, dann aber alles ganz rational aufklären, wirklich toll. So etwas kann ein Gefühl von Zufriedenheit auslösen, ein Aha-Moment sein, oder einfach ein spannendes Leseerlebnis sein. Hier ist es allerdings alles andere als gut gemacht und am Ende bleibt man mit dem Gefühl zurück, betrogen worden zu sein. Von Anfang an verspricht die Autorin uns ein großes, magisches, düsteres Finale, aber das, was wir dann aufgetischt bekommen, ist alles andere als das. Es ist plump, antiklimatisch und leider oben drein völlig unrealistisch. Ich kann euch leider nicht erklären, wieso ich es so empfinde, denn das wäre nun wirklich ein zu großer Spoiler, aber betrachtet man alles, was in "Du darfst keinem trauen" passiert, wirkt das Ende beinahe lächerlich mondän, nicht zu sagen unmöglich - und das nicht auf die magische Art. Ich weiß natürlich noch nicht, was in den Folgebänden noch passieren wird, doch das all die große Vorbereitung, die unglaublich tolle, unheimliche Atmosphäre und die angedeuteten mysteriösen Ereignisse auf diese Auflösung hinauslaufen sollen, das kann ich nur schwer akzeptieren und finde es außerdem sehr schade und enttäuschend. 

Zielgruppenempfehlung: Ich bin nicht sicher, wem ich diesen Roman empfehlen soll, obwohl er mir durchaus gut gefallen hat. Der Verlag empfiehlt ihn ab vierzehn Jahren, was ich auch angemessen finde, anhand der durchaus schweren Thematiken, die für jüngere Jugendliche vielleicht noch nicht ganz angemessen sind. Ich finde auf jeden Fall, dass besonders junge Leser selbst reflektieren können müssen, dass Sylvains Verhalten Allie gegenüber eine schlimme Straftat ist und nicht etwas, das sie ihm schnell verzeihen sollte, denn der Roman übernimmt diese Aufgabe nicht. Darüber hinaus weiß ich einfach nicht, wer die Zielgruppe sein könnte und ich glaube, der Roman selbst weiß es auch nicht so Recht. Leser, die gern Jugendthriller lesen, dürften mit "Night School" wohl am ehesten ihren Spaß haben. Allerdings geschieht der Mord selbst recht spät und die Aufklärung steht nicht im Mittelpunkt. Da sehr viel Fokus auf typischen Themen, die Jugendliche interessieren, wie dem Sommerball an der Schule und der Liebesgeschichte liegt, dürfte der Roman Lesern und Leserinnen gefallen, die gern solche Romane lesen und die düstere, etwas unheimliche Atmosphäre nicht von vorn herein ablehnen. Für Leser, die auf eine übernatürliche Geschichte mit epischem Finale hoffen, hält "Du darfst keinem trauen" allerdings eher eine unschöne Überraschung bereit, denn das Ende enttäuscht auf ganzer Linie.

Fazit: "Du darfst keinem trauen", der erste Roman der fünfteiligen "Night School"-Reihe von C.J. Daugherty, ist ein sehr durchwachsenes Leseerlebnis. Der Roman weiß zu begeistern, ist spannend und trumpft mit überwiegend sympathischen Figuren, einer rasanten Handlung, einem schönen Schreibstil und einer dunklen Atmosphäre, die in den Bann des Eliteinternats Cimmeria zu ziehen weiß, auf, verliert aber eindeutig durch das enttäuschende Finale und die viel zu vage Handlung, die keinen Raum für Auflösungen lässt, sondern immer bloß neue Rätsel aufwirft. Am Ende liest sich "Du darfst keinem trauen" wie ein sehr guter, sehr spannender 460 Seiten langer Prolog und während Prologe durchaus genial sein können, bleiben sie Prologe und hinterlassen den Leser eher selten zufrieden und mit dem Gefühl, eine in sich runde, tolle Geschichte gelesen zu haben. Dazu kommt die sehr plumpe Ausführung des "übernatürlichen" Teils der Geschichte, die so unbeholfen daherkommt, dass man sich am Ende irgendwie betrogen fühlt, und natürlich der Umgang mit Sylvains Vergewaltigungsversuch, der absolut unverantwortlich geschrieben ist. Dass die Autorin Allies psychische Probleme außerdem durch einen Schulwechsel praktisch über Nacht löst, liegt mir auch ein wenig schwer im Magen. Trotzdem hatte ich meinen Spaß mit dem ersten Band von "Night School" und werde den anderen Büchern der Reihe eine Chance geben. Von mir bekommt der Roman daher solide drei Punkte. 

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